Flucht und Asyl | Mario Rieder: Logbuch (Blog)

Expert*innen fordern substantielle Maßnahmen für Integration

Als Gruppe von mehr als 30 Expert*innen aus der Wissenschaft sowie der Integrations- und Menschenrechtsarbeit fordern wir dringend notwendige Rahmenbedingungen und Ressourcen ein, die Integration und Inklusion ermöglichen und Menschen auf der Flucht oder in Migrationsprozessen individuell stärken. Weiterlesen...

Wien als Weltstadt der Humanität und Solidarität

Am gestrigen 11. Oktober jährte sich der Tag, an dem wir in Wien ein eindrucksvolles Signal gesetzt hatten, das klare Haltung und das kompromisslose Eintreten für Grundwerte wie Solidarität und Humanität sich auszahlen. Ein Signal, das weltweit, etwa bis in den Mittleren Westen der USA wahrgenommen wurde, wo „The Gazette“ in Colorado Springs titelte: „Socialists hold off right-wing party“, und fortsetzte: „... fighting off a challenge from a right-wing populist party campaining on Austrian concerns about mass migration.“Weiterlesen...

Willkommenskultur

Weil’s einfach dauernd nervt und daher einmal gesagt werden muss:

1. Die Willkommenskultur ist keine luxuriöse, elitäre Bobo-Attitüde, wie manche zu unterstellen versuchen. Sondern hat vielmehr was mit Haltung und Anstand zu tun, mit Grundwerten wie Solidarität und Humanität. Also mit ganz normaler gelebter Menschlichkeit.

2. Die Willkommenskultur ist auch kein Ausdruck von Naivität und Weltfremdheit, wie manche abfällig behaupten. Sondern ist die Konsequenz aus einer sehr realistischen Einschätzung der aktuellen Asylsituation. Naiv und weltfremd ist hingegegen die Illusion, durch Grenzzäune, Notstandsverordnungen oder 1-Euro-Jobs Fluchtbewegungen abschaffen zu können.
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Flüchtlingskoordinator mit Haltung und Konsequenz

Ich muss zugeben, dass ich im Laufe des letzten Jahres meine vorgefertigte Meinung über Christian Konrad, die sich v.a. aus seiner früheren Rolle bei Raiffeisen ergeben hatte, schrittweise, aber radikal revidiert habe. Sie hat sich gewandelt zu großer Hochachtung für das, was er in diesem Jahr als Flüchtlingskoordinator geleistet hat, und mit welcher Haltung und Konsequenz er dabei agiert hat.
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Jugendcollege als europäisches Modell

Die intensive gemeinsame Arbeit am Konzept und der Vorbereitung des Jugendcollege hat sich gelohnt: bei der heutigen Eröffnung des Standorts Buchengasse konnten wir uns überzeugen, wie motiviert und gut unterstützt jugendliche Flüchtlinge hier lernen und ihre Chancen nutzen.

Ich bin stolz, als VHS Chef wesentliche Impulse gesetzt zu haben, dass das Jugendcollege in dieser Konstellation und in dieser Qualität entstehen konnte.
Danke an alle Partnerorganisationen und die ProjektmitarbeiterInnen für ihren Einsatz in den letzten Wochen und Monaten zum Zustandekommen dieses großartigen Projekts.

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